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Ich schlief und träumte ich wäre daheim,
es war hinter unserem Haus am Wiesenrain.
Ich lag im Gras, über mir die Wäsche hing.
Ein Schmetterling flatterte im Mittagswind.
Es duftete die Erde, die der PFlug zerbrach
meine Augen sahen den Wolken nach,
sie zogen wie immer, hoch über mir her,
es drängte der Wind sie weiter zum Meer.
Über Zäune hinweg ich den Koßenberg sah
ich hörte die Enten und Gänse ganz nah.
Das alles kam so vertraut mir vor
es klang wie Musik in meinem Ohr.
Und weiter konnte ich gehen,
glücklich im Traum mein Praust zu sehen.
Als ich dann erwachte war feucht mein Gesicht,
einschlafen konnte ich dann lange nicht.
Quelle:
Heinz Grabert (ehem. Grabowski), ehemals Baltikumssiedlung 5 |